Zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden gusseiserne Spargefäße in den Vereinigten Staaten von Amerika populär.

In verschiedenen Städten gab es leistungsfähige Gießereibetriebe, die unter anderen Gießereierzeugnissen eben auch diese gusseisernen Spargefäße  herstellten.

Zunächst waren die sogenannten „Penny-Banks“  Kasten-oder Hausförmig gestaltet.  Um die Jahrhundertwende entwickelte sich dann das charakteristische mechanische Spargefäß.

Das  Sparen wird dabei durch einen ausgeklügelten mechanischen Effekt angeregt. Zu sehen, wie die Sparmünze wie durch Zauberhand in das Spargefäß verschwindet, macht einfach Freude.

Weit über hundert Typen derartiger Spargefäße wurden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert von Spielzeugmechanikern geschaffen und solide in Gusseisen ausgeführt. Heute sind sie beliebte Sammelstücke. Bei dem abgebildeten Spargefäß wird das Geldstück in das Maul des Hundes gelegt.

Auf Knopfdruck springt der Hund durch einen Reifen und befördert das Geldstück in das  Spargefäß mit Schlitz.

© Foto und Text: Geldgeschichtlicher Verein Niederrhein e.V. – Norbert Müller